Wähle deine Station

1
Buchungssätze anhand von Belegen
Wiederhole die Erstellung von Buchungssätzen anhand verschiedener Geschäftsbelege. Übe mit realen Beispielen aus dem Einzelhandel.
⏱️ 45 Minuten
2
Zusammengesetzte Buchungssätze
Lerne komplexere Geschäftsvorfälle zu buchen, die mehrere Konten gleichzeitig betreffen. Verstehe die Logik dahinter.
⏱️ 45 Minuten
3
Abschluss von Bestandskonten
Wiederhole den korrekten Abschluss aller Bestandskonten am Ende einer Geschäftsperiode.
⏱️ 45 Minuten
4
Erstellen der Schlussbilanz
Lerne, wie aus den abgeschlossenen Konten eine korrekte Schlussbilanz erstellt wird.
⏱️ 45 Minuten

💡 Arbeitshinweise

• Arbeitet in Gruppen von 5-6 Personen
• Bearbeitet jede Station vollständig - Eine Schulstunde bedeutet eine Station bearbeitet.
• Führt die Ergebnissicherungen gewissenhaft durch
• Bei Fragen wendet euch an eure Lehrkraft
• Bei Abschluss meldet euch bei eurer Lehrkraft


• Zur Verfügung gestellt von WEJ für W1KE - alle Rechte vorbehalten, Veröffentlichung nur durch WEJ erlaubt!

Station 1: Buchungssätze anhand von Belegen

📖 Theoretische Grundlagen

Erinnerung: Grundsätze der Buchführung

  • Jeder Geschäftsvorfall wird durch einen Beleg dokumentiert
  • Aus jedem Beleg lässt sich ein Buchungssatz ableiten
  • Grundsatz: "Keine Buchung ohne Beleg"
  • Schema: Soll an Haben (Betrag)

Wichtige Belegarten im Einzelhandel:

  • Eingangsrechnungen (Einkauf von Waren)
  • Ausgangsrechnungen (Verkauf von Waren)
  • Kassenzettel
  • Bankauszüge
  • Quittungen

Station 2: Zusammengesetzte Buchungssätze

📖 Theoretische Grundlagen

Was sind zusammengesetzte Buchungssätze?

Zusammengesetzte Buchungssätze entstehen, wenn ein Geschäftsvorfall mehrere Konten gleichzeitig betrifft. Dabei können mehrere Konten im Soll oder im Haben stehen.

Arten zusammengesetzter Buchungssätze:

  • Mehrere Soll-Konten, ein Haben-Konto: Soll1 + Soll2 an Haben
  • Ein Soll-Konto, mehrere Haben-Konten: Soll an Haben1 + Haben2
  • Mehrere Soll- und Haben-Konten: Soll1 + Soll2 an Haben1 + Haben2

Wichtiger Grundsatz: Die Summe aller Soll-Beträge muss immer der Summe aller Haben-Beträge entsprechen!

Station 3: Abschluss von Bestandskonten

📖 Theoretische Grundlagen

Was sind Bestandskonten?

Bestandskonten zeigen den Bestand von Vermögen und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie werden aus der Bilanz abgeleitet und am Jahresende wieder in die Bilanz überführt.

Arten von Bestandskonten:

  • Aktivkonten: Vermögenskonten (z.B. Kasse, Bank, Waren, Maschinen)
  • Passivkonten: Schuldkonten (z.B. Verbindlichkeiten, Eigenkapital)

Abschluss der Bestandskonten:

  • Aktivkonten: Saldo im Haben → Schlussbilanz im Soll
  • Passivkonten: Saldo im Soll → Schlussbilanz im Haben
  • Buchungssatz: "Bestandskonto an Schlussbilanz" oder umgekehrt

Station 4: Erstellen der Schlussbilanz

📖 Theoretische Grundlagen

Was ist eine Schlussbilanz?

Die Schlussbilanz ist eine Aufstellung aller Vermögenswerte (Aktiva) und Schulden (Passiva) eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag, meist am Ende des Geschäftsjahres.

Aufbau der Schlussbilanz:

  • Aktiva (Vermögen): Anlagevermögen + Umlaufvermögen
  • Passiva (Finanzierung): Eigenkapital + Fremdkapital
  • Grundsatz: Aktiva = Passiva (Bilanzgleichung)

Reihenfolge der Erstellung:

  1. Alle Bestandskonten abschließen
  2. Salden in die Schlussbilanz übertragen
  3. Aktiva und Passiva nach Fristigkeit ordnen
  4. Bilanzsummen prüfen (müssen gleich sein)